Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!

Diese von Sepp Herberger geprägte Fußballweisheit trifft sowohl auf alle Sportarten zu, die sich Wochenende für Wochenende für den Wettkampf motivieren. Der DFB schreibt dazu: „Zuerst den Kontakt suchen, dann beruhigen, dann reden.“, machen wir so!

Ein eher unterkühlten Händedruck zwischen beiden Trainern beendete am Samstag das letzte Heimspiel der LEV II in der Saison 2019/20. Auch das 4. Spiel in der Rückrunde konnte gewonnen werden, diesmal mit 3:2 gegen den VSV Oelsnitz. Dieser Umstand und das Comeback auf 0:2 Satzrückstand waren die positiven Seiten des Nachmittags. 

In den ersten beiden Sätzen war das Niveau eher überschaubar. Egal welches Spielelement man betrachtete, so richtig überzeugen wollte Keines. Folgerichtig gingen die ersten beiden Sätze auch verdient nach Oelsnitz. Da hilft nur eindringlich reden, als Team zusammenrücken, den Kontakt suchen und sich an die starken Leistungen zurückerinnern. Je länger das Spiel dauerte um so bissiger wurden die Mannen um Kapitän Max Gelsdorf. Man merkte die Anspannung auf oelsnitzer Seite und konnte endlich den Druck erzeugen den es braucht um im Volleyball erfolgreich zu sein. Zwischen den Ballwechseln beruhigen und dann Vollgas in den nächsten Punkt. Die Leipziger kämpften sich zurück, gewannen Satz 3,4 und auch den Tiebreak. So ist das dann wohl wenn man weiter oben steht als der Gegner, das Selbstvertrauen ist viel stabiler und das braucht man um im Volleyball zugewinnen.

Trotzdem gab es nach dem Spiel noch einiges zu bereden, denn es war allen klar, im nächsten Spiel, in Delitzsch, muss eine andere Leistung her und das vom ersten Punkt an.

Dies wollen die Männer der LE Volleys II, schon am kommenden Samstag um 16.00 Uhr zeigen und das prestigeträchtige Derby unter allen Umständen gewinnen.

 

Viele Grüße eure LE Volleys

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