6 Punkte in 6 Sätzen

Man könnte meinen es war ein Heimspieltag so wie er im Buche steht. 12 fitte Spielerinnen, 2 motivierte Trainer und circa 70 Fans auf der Tribüne und dem Spielfeldrand, die die Stimmung auf ein Höchstmaß hoben. Innerhalb von 69 Minuten konnten wir uns gegen die Mädels der SV Germania Hormersdorf mit 3:0 durchsetzen und dem Tag im zweiten Spiel gegen Neuseenland Volleys ebenfalls mit 3:0 in 73 Minuten die Krone aufsetzen.

11 Uhr ertönte der Startpfiff zum ersten Spiel des Sonntages gegen Hormersdorf. Auf dem Spielfeld standen Clara und Uschi als Außenangreiferinnen, Katrin und Iris als Mitten, Isa auf der Zuspielerposition, Johanna als Diagonalangreiferin und Jenny als Libera. Gleich zu Beginn dominierten wir das Spiel. Eine Aufschlagserie von Iris brachte uns in eine 9:3 Führung und eine entspannte Spielsituation. Starke Einsätze von Jenny und Uschi in der Abwehr und Isa, die jeden Ball noch herauskratzte, brachten uns immer weiter voran und trieben unsere Punkte nach oben. Schnell entschieden wir den ersten Satz mit 25:12 für uns und gingen euphorisch in den nächsten.

Hier startete unsere Isa dann gleich mit einem Knaller und machte eine Aufschlagserie mit 11 Punkten und brachte uns so in eine unschlagbare Position. Der Wind wurde uns auch in den nächsten Punkten nicht mehr aus den Segeln genommen. Eindeutige Blockaktionen von Katrin und Clara und ganz starke Arbeit von Johanna auf der Diagonalposition trieben den Eifer und die Hartnäckigkeit voran. Durch eine abgestimmte Zusammenarbeit, gezielte Zuspiele und platzierte Leger, sowie harte Angriffe entschieden wir auch jenen zweiten Satz mit 25:16 für uns.

Motiviert und voller Energie ging es in den dritten und letzten Satz für dieses Spiel. Die Spielerinnen holten noch einmal alles aus sich heraus. Anfangs ging es etwas holpriger zur Sache und wir hingen an einigen Konzentrationsfehlern. Kleine Annahmefehler oder Netzberührungen machten es uns zunächst schwer einen guten Spielfluss aufzubauen, doch nach einer Aufschlagserie von Uschi kamen wir wieder ins Spiel und setzten uns nach 25 Minuten mit 25:18 durch. Zufrieden und mit einem kleinen Lächeln auf dem Gesicht unseres Trainers sahen wir nun dem nächsten Spiel entgegen, schlugen uns zuvor jedoch den Magen voll mit Brownies, Gemüse und Taco-Salat.

Pünktlich um 13:30 Uhr startete das zweite Spiel gegen die Neuseenland-Volleys Markkleeberg. Durch einen sehr unglücklichen Fehler beim Protokollieren der Spielerinnen kam es zu einem mehr oder weniger großen Fauxpas in der Spieleraufstellung, denn durch eine unausgefüllte Spalte hatten wir keine Libera zu verzeichnen. Doch das sollte uns nicht davon abhalten, unser Spiel durchzuziehen und zu zeigen, dass wir nicht umsonst ein Trainingslager hatten und in den letzten Wochen sehr viel Annahme geübt haben.

Im ersten Satz zogen wir von Anfang an unser Ding durch und bearbeiteten die Gegnerinnen durch druckvolle Aufschläge und eindeutige Blockaktionen. Eine Aufschlagserie von Diagonalspielerin Katja ließ die Mädels entspannt und frei spielen und die fehlende Annahmespielerin wurde durch die Mitten Katrin und Nathalie gut vertreten. Wir präsentierten so unsere neu erworbenen Fähigkeiten und kratzten selbst sehr schwierige Bälle noch heraus und verwandelten sie zu Punkten. Mit einem motivierenden Ergebnis des ersten Satzes von 25:09, sahen wir die verkorkste Situation dann als Herausforderung an, welcher wir mehr als gerecht wurden.

Der zweite Satz ging ähnlich stark los. Nathalie legte mit einer Aufschlagserie los, Zuspielerin Gina bewies ein gutes Händchen bei der Verteilung der Bälle an die Spielerinnen und „Außen“ Eva haute druckvolle Angriffsschläge in das gegnerische Feld. Auch im Block konnten wir uns absolut blicken lassen und so machten Außenangreiferin Pauline und Katrin so einige Bälle direkt am Netz tot. Nach 27 Minuten holten wir uns auch den zweiten Satz und beendeten ihn mit 25:14.

Und dann hieß es für uns eigentlich nur noch den Sack zumachen und auch das zweite Spiel nach Hause zu holen. Doch diesmal wollten es uns die Markleebergerinnen nicht ganz so einfach machen. Durch platzierte Angriffe ihrerseits und kleinere Absprachefehler auf unserer Seite des Feldes, holperte der Vorsprung zwischendrin etwas. Aber davon sollten wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und so starteten wir ein letztes Mal richtig durch. Trainer Lothar beschrieb die folgenden Minuten recht passend mit den Worten: „Sie wollten es wissen und wir geben ihnen die Antwort!

Mit viel Tücke und Durchsetzungsvermögen verwandelten wir selbst schwierige Bälle in Punkte und gaben dem Gegner immer weniger Handlungsspielraum. Nach 73 Minuten, viel Bangen und heiseren Stimmen machten wir den Sack dann zu und vollendeten den Spieltag mit einem 25:18, einem 3:0 und insgesamt einem 6:0.

Danke an die Mädels aus Hormersdorf und Markkleeberg, danke an unsere Anfeuerer und Fans an der Seite und danke an das Trainerteam Lothar und Felix, die uns so sicher durch diesen Heimspieltag geführt haben.

Nächstes Wochenende geht es für uns dann nach Grimma und es heißt wieder „L.E. Zack, auf den Sack“.

Bis dahin eine schöne Woche,

die Zackis!

Zurück